09.02.2005

Nachrichtenarchiv 10.02.2005 00:00 amnesty international: EU sollte Menschenrechtslage in China bei Entscheidung über Waffenembargo bed

Im Vorfeld des chinesischen Neujahrsfests, das in diesem Jahr auf den 9. Februar fällt, hat amnesty international (ai) einen deutlichen Anstieg der Hinrichtungen verzeichnet. Unvollständigen Statistiken zufolge sind allein in den letzten zwei Wochen 200 Menschen in China hingerichtet worden.

Im Vorfeld des chinesischen Neujahrsfests, das in diesem Jahr auf den 9. Februar fällt, hat amnesty international (ai) einen deutlichen Anstieg der Hinrichtungen verzeichnet. Unvollständigen Statistiken zufolge sind allein in den letzten zwei Wochen 200 Menschen in China hingerichtet worden. In Berichten werden die Hinrichtungen damit begründet, dass sie "den sozialen Frieden schützen" und der Bevölkerung ein "sicheres und fröhliches Neujahrsfest" garantierten. ai fordert die EU auf, bei der Entscheidung über die Aufhebung des Waffenembargos gegen China die katastrophale Menschenrechtslage zu beachten.Hören Sie ein Interview mit Chang dan Hong, China-Experte von der Deutschen Welle.