27.12.2004

Nachrichtenarchiv 28.12.2004 00:00 Mehr als 80 000 Tote in Südasien befürchtet

Indonesische Behörden schätzen mittlerweile die Zahl der Toten allein im eigenen Land auf rund 25 000. Neben Indonesien sind Sri Lanka, Indien, und Thailand am schlimmsten betroffen. In den Katastrophengebieten werden dringend Lebensmittel, Trinkwasser und Medikamente benötigt. Die Vereinten Nationen befürchten einen Ausbruch von Seuchen.

Indonesische Behörden schätzen mittlerweile die Zahl der Toten allein im eigenen Land auf rund 25 000. Neben Indonesien sind Sri Lanka, Indien, und Thailand am schlimmsten betroffen. In den Katastrophengebieten werden dringend Lebensmittel, Trinkwasser und Medikamente benötigt. Die Vereinten Nationen befürchten einen Ausbruch von Seuchen. Bei der Katastrophe sind auch mehr Deutsche ums Leben gekommen als bisher angenommen. Von mehr als 50 Toten geht das Innenministerium in Berlin allein in Bangkok aus, über 600 deutsche Urlauber gelten dort noch als vermisst. Verlässliche Zahlen, wie viele Deutsche insgesamt unter den Opfern sind, liegen noch nicht vor.Die Lage in Thailand nach der Flutkatastrophe ist nach ersten Angaben verheerend. In dem beliebten Urlaubsland soll es auch die meisten ausländischen Opfer gegeben haben.Zur aktuellen Situation hören Sie André Stülz, Mitarbeiter des Malteser Hilfsdienstes.