07.12.2004

Nachrichtenarchiv 08.12.2004 00:00 PISA-Studie: Reformpläne von Bildungsministerin Bulmahn stoßen auf Widerstand

Nach der zweiten PISA-Studie ist in Deutschland eine neue Bildungsdebatte entbrannt. Bildungsministerin Bulmahn will als Konsequenz die Hauptschule abschaffen. Wirtschaft und Lehrerverbände sperren sich dagegen. Wellen schlägt PISA auch in der Föderalismusdebatte: der konservative Seeheimer Kreis der SPD verlangt einheitliche Prüfungen und Abschlusstests an allen deutschen Schulen.

Nach der zweiten PISA-Studie ist in Deutschland eine neue Bildungsdebatte entbrannt. Bildungsministerin Bulmahn will als Konsequenz die Hauptschule abschaffen. Wirtschaft und Lehrerverbände sperren sich dagegen. Wellen schlägt PISA auch in der Föderalismusdebatte: der konservative Seeheimer Kreis der SPD verlangt einheitliche Prüfungen und Abschlusstests an allen deutschen Schulen. Der Sprecher der Runde, Kahrs, sagte der "Bild"-Zeitung, die Qualität der Abschlüsse sei in den Bundesländern zu unterschiedlich. Deshalb müsse der Bund Aufgaben und Standards für Prüfungen vorschreiben. Interview mit Gabriele Westerwelle, Rektorin der Katholischen Hauptschule St. Benedikt in Düsseldorf.