10.11.2004

Nachrichtenarchiv 11.11.2004 00:00 40-Stunden-Woche und Samstagsarbeit für den Aufschwung?

In der Debatte über die Streichung von Feiertagen und längere Arbeitszeiten zur Belebung der Wirtschaft dringen die Arbeitgeber nun auf eine flexibilisierte 40-Stunden-Woche und mehr Samstagsarbeit. Gefordert werden längere und flexiblere Arbeitszeiten - ohne Zuschläge. Bundeswirtschaftsminister Wolfgang Clement erklärte, er sei gegen alle gesetzlichen Vorschläge, die es zum Punkt Arbeitszeit gebe.

In der Debatte über die Streichung von Feiertagen und längere Arbeitszeiten zur Belebung der Wirtschaft dringen die Arbeitgeber nun auf eine flexibilisierte 40-Stunden-Woche und mehr Samstagsarbeit. Gefordert werden längere und flexiblere Arbeitszeiten - ohne Zuschläge. Bundeswirtschaftsminister Wolfgang Clement erklärte, er sei gegen alle gesetzlichen Vorschläge, die es zum Punkt Arbeitszeit gebe. Die Handlungsmacht liege hier bei den Tarifparteien. Der Bund könne nur bei bei einem oder zwei Feiertagen, die Länder bei etlichen mehr handeln. Die Gewerkschaften machen Front gegen eine generelle Rückkehr zur 40-Stunden-Woche. Ein Interview zum Thema mit Holger Schäfer, Arbeitsmarktexperte beim Institut der Deutschen Wirtschaft.