07.10.2004

Nachrichtenarchiv 08.10.2004 00:00 Friedensnobelpreis geht an die Umweltschützerin Maathai aus Kenia

Wangari Maathai (64) aus Kenia wird für ihren Einsatz zur Erhaltung der Umwelt und zur Durchsetzung der Menschenrechte ausgezeichnet, das berichtete die norwegische Nachrichtenagentur NTB in Oslo. In den 60er Jahren wurde Maathai zur Symbolfigur der kenianischen Frauenbewegung und gründete in den 70er Jahren das Aufforstungsprojekt „Green Belt Movement", das zum Schutz gegen Erosion über 20 Millionen Bäume gepflanzt hat und heute in ganz Afrika bekannt ist.

Wangari Maathai (64) aus Kenia wird für ihren Einsatz zur Erhaltung der Umwelt und zur Durchsetzung der Menschenrechte ausgezeichnet, das berichtete die norwegische Nachrichtenagentur NTB in Oslo. In den 60er Jahren wurde Maathai zur Symbolfigur der kenianischen Frauenbewegung und gründete in den 70er Jahren das Aufforstungsprojekt „Green Belt Movement", das zum Schutz gegen Erosion über 20 Millionen Bäume gepflanzt hat und heute in ganz Afrika bekannt ist. Auch durch ihre Inhaftierung in den 90er Jahren ließ sich Wangari Maathai nicht von ihrem Einsatz für die ökologische und soziale Entwicklung Afrikas abbringen.Seit 2003 ist Wangari Maathai Vize-Umweltministerin von Kenia.Im April diesen Jahres erhielt die Menschenrechtlerin schon den Petra-Kelly Preis der Heinrich Böll Stiftung.