09.02.2004

Nachrichtenarchiv 10.02.2004 00:00 Fronten im Tarifkonflikt in der Metall- und Elektroindustrie verhärtet

Kurz vor der vermutlich entscheidenden Verhandlungsrunde heute Nachmittag hat die IG Metall im Streit um die Wochenarbeitszeiten überraschend Rückendeckung von führenden  Wirtschaftsforschern erhalten. 330.000 Metaller sind seit Ende Januar auf die Straße gegangen, um die Arbeitgeber zu einem neuen Angebot zu bewegen.

Kurz vor der vermutlich entscheidenden Verhandlungsrunde heute Nachmittag hat die IG Metall im Streit um die Wochenarbeitszeiten überraschend Rückendeckung von führenden  Wirtschaftsforschern erhalten. 330.000 Metaller sind seit Ende Januar auf die Straße gegangen, um die Arbeitgeber zu einem neuen Angebot zu bewegen. Die Metaller fordern vier Prozent mehr Lohn. Die Arbeitgeber bieten 1,2 Prozent und das nur in Verbindung mit längeren Arbeitszeiten. Der Bundestagsabgeordnete und Bundesvorsitzende der „Christlich-Demokratischen Arbeitnehmerschaft" Hermann-Josef Arentz (CDU) erläutert im domradio-Interview die Position seiner Partei.