04.12.2003

Nachrichtenarchiv 05.12.2003 00:00 "Arm sein ist geil" - Wie Pfarrer Hubbertz dem Konsumterror trotzt

Es erinnert an die Werbung eines großen Elektrokonzerns, hat aber eine ganz andere Aussage. Steht doch auf der Titelseite eine Familie abgebildet, die statt 927 Euro Arbeitslosenhilfe - sollte die Agenda 2010 Gesetz werden - mit 67 Euro monatlich vom Staat auskommen muss. Und das unter der fetten Überschrift: "Arm sein ist geil", "Bei uns werden Arbeitslose jetzt noch billiger".

Es erinnert an die Werbung eines großen Elektrokonzerns, hat aber eine ganz andere Aussage. Steht doch auf der Titelseite eine Familie abgebildet, die statt 927 Euro Arbeitslosenhilfe - sollte die Agenda 2010 Gesetz werden - mit 67 Euro monatlich vom Staat auskommen muss. Und das unter der fetten Überschrift: "Arm sein ist geil", "Bei uns werden Arbeitslose jetzt noch billiger". Initiator dieser "Werbefälschung" ist der evangelische Sozialpfarrer Hans Hubbertz. Er will mit dieser Kampagne dem Konsumterror ein Schippchen schlagen und für die wahren Werte eintreten.