27.08.2003

Nachrichtenarchiv 28.08.2003 00:00 Der unendliche Fall Amina Lawal

Seit gut anderthalb Jahren schaut die  Weltöffentlichkeit auf das Schicksal der Nigerianerin Amina Lawal. Ein Gericht in ihrer islamischen Heimatprovinz Katsina hatte sie des Ehebruchs angeklagt, weil die junge Frau nach ihrer Scheidung eine Tochter zur Welt gebracht hatte. Nach der Sharia, der Quelle islamischer Rechtswissenschaft, lautete das Urteil im März vergangen Jahres: Tod durch Steinigung.

Seit gut anderthalb Jahren schaut die  Weltöffentlichkeit auf das Schicksal der Nigerianerin Amina Lawal. Ein Gericht in ihrer islamischen Heimatprovinz Katsina hatte sie des Ehebruchs angeklagt, weil die junge Frau nach ihrer Scheidung eine Tochter zur Welt gebracht hatte. Nach der Sharia, der Quelle islamischer Rechtswissenschaft, lautete das Urteil im März vergangen Jahres: Tod durch Steinigung. Für gestern war nun zum dritten Mal ein Termin für das Berufungsverfahren angesetzt. Auch dieser Termin ist geplatzt. Martin Lessenthin, Pressesprecher der Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte, erläutert im domradio-Interview die Hintergründe.