13.08.2003

Nachrichtenarchiv 14.08.2003 00:00 Sind Frühgeborene unterversorgt bei der Gesundheitsreform?

Die neue Gesundheitsreform sieht vor jetzt bei den ganz Kleinen zu sparen. Babys, die zur Welt kommen und unter 500 Gramm wiegen, können demnach künftig nicht mehr mit medizinischen Leistungen rechnen. Und das obwohl ein großer Prozentsatz der Frühchen eine reale Überlebenschance hätte.

Die neue Gesundheitsreform sieht vor jetzt bei den ganz Kleinen zu sparen. Babys, die zur Welt kommen und unter 500 Gramm wiegen, können demnach künftig nicht mehr mit medizinischen Leistungen rechnen. Und das obwohl ein großer Prozentsatz der Frühchen eine reale Überlebenschance hätte. Nur wenn die Eltern selbst tief in die Tasche greifen können, können sie das Frühgeborene vor Tod oder Behinderung bewahren. Entscheidung über Leben und Tod aus Kostengründen also? Die Christdemokraten für das Leben (CDL) kritisieren diese Pläne der Regierung entschieden. Deren  Bundesgeschäftsführer Manfred Libner  erläutert die Gründe im domradio-Interview.