23.02.2003

Nachrichtenarchiv 24.02.2003 00:00 Gibt es eine negative Wende im Irak-Konflikt?

Die USA verstärken Druck auf den Sicherheitsrat. Der Irak seinerseits spielt weiter auf Zeit. 10.000 Menschen gehen in Köln gegen den Krieg erneut auf die Straße, das sind die Schlagzeilen,  während UN-Generalsekretär Kofi Annan in Ankara Gespräche mit der türkischen Regierung führt, Bundeskanzler Schröder den französischen Premier Chirac in Berlin trifft, und CDU-Chefin Angela Merkel sich in Washington mit US-Vizepräsident Cheney und Verteidigungsminister Rumsfeld beraten wird.

Die USA verstärken Druck auf den Sicherheitsrat. Der Irak seinerseits spielt weiter auf Zeit. 10.000 Menschen gehen in Köln gegen den Krieg erneut auf die Straße, das sind die Schlagzeilen,  während UN-Generalsekretär Kofi Annan in Ankara Gespräche mit der türkischen Regierung führt, Bundeskanzler Schröder den französischen Premier Chirac in Berlin trifft, und CDU-Chefin Angela Merkel sich in Washington mit US-Vizepräsident Cheney und Verteidigungsminister Rumsfeld beraten wird. Die diplomatischen Bemühungen rund um den drohenden Irakkrieg laufen auf Hochtouren. Doch trotz allem scheint es am Wochenende eine Trendwende in der Irakkrise gegeben zu haben: der Irakkrieg kommt, so der neue Grundton. Ein Interview mit Professor Dietmar Herz, Politologe an der Universität Erfurt.