03.02.2003

Nachrichtenarchiv 04.02.2003 00:00 Ein neuer Militärseelsorger in Kabul

Am 10. Februar übernimmt die binationale Einheit aus Münster das Kommando über die internationale Schutztruppe ISAF, die Afghanistan dem Frieden ein Stück näher bringen soll. Ein Interview mit Militärseelsorger Bert Hes. Er geht in zwei Wochen nach Kabul und betreut die ISAF-Soldaten des 1.

Am 10. Februar übernimmt die binationale Einheit aus Münster das Kommando über die internationale Schutztruppe ISAF, die Afghanistan dem Frieden ein Stück näher bringen soll. Ein Interview mit Militärseelsorger Bert Hes. Er geht in zwei Wochen nach Kabul und betreut die ISAF-Soldaten des 1. deutsch-niederländischen Korps für sechs Monate. ·Der 48-jährige Diakon steht seit 18 Jahren in Diensten des niederländischen Militärs. Seine Aufgabe besteht darin, sich um das Seelenheil von 418 Soldatinnen und Soldaten zu kümmern, die sechs Monate in einem fremden Land verbringen und jeden Tag Gefahr laufen, getötet zu werden. 418 Menschen, die im ISAF-Hauptquartier mitten in Kabul dafür sorgen sollen, dass die Mission der rund 5000 Mann starken UN-Truppe so reibungslos wie möglich abläuft.