21. Oktober

Ursula von Köln

war eine christliche Jungfrau, die in Köln wohl im 3. Jh. den Martertod erlitten hat. Die Grabungen in der Ursulakirche in Köln haben gezeigt, dass noch in römischer Zeit über (drei?) Gräbern eine Kirche errichtet worden ist. Die Lage der Kirche auf einem römischen Gräberfeld brachte es mit sich, dass bei Bauarbeiten in der Umgebung zahlreiche Gebeine gefunden wurden, die zur Entwicklung der Legende von den elftausend Jungfrauen beitrugen. Ursula wurde nun eine englische Königstochter, die mit einer großen Schar von Gefährten und Gefährtinnen auf einer Pilgerfahrt nach Rom in Köln durch die Hunnen das Martyrium erlitt. - Von ihren Gefährtinnen werden neben anderen verehrt Priska, Eugenia, Grata, Cäcilia und Verena. - Der Kult der heiligen Jungfrauen verbreitete sich im 12. Jh. im ganzen Abendland, von Skandinavien bis zu den Mittelmeerländern, von England bis nach Russland.

Patronin der Stadt Köln; der Jugend, Lehrerinnen, Tuchhändler; für gute Heirat, guten Ehestand, seligen Tod; in Kriegszeiten; gegen Kinderkrankheiten, Qualen des Fegfeuers.

dargestellt in fürstlicher Gewandung mit Krone, Palme, Pfeil, Taube, Ampel, Kreuzfahne, unter ihrem Mantel ihre Gefährtinnen bergend.

Für "Ursula" sind auch folgende Namen gebräuchlich:
Ursula, Cäsilia, Nuschi, Priska, Ulla, Urs, Ursel, Ursi, Uschi, Verena


Informationen mit freundlicher Genehmigung des Bonifatiuswerkes der deutschen Katholiken e.V. und heilige.de.

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