12. August
Radegund, Königin

geboren 518, Tochter des Thüringerkönigs Berthachar, wurde nach der Vernichtung des Thüringerreichs 531 von König Chlotar I. als Geisel ins Frankenreich gebracht und von diesem nach dem Tod seiner Gattin Ingund 536 zur Heirat gezwungen. Nachdem Chlotar Radegunds Bruder Chlotachar hatte ermorden lassen, floh sie 555 zu Bischof Medard von Noyon, der ihr den Nonnenschleier verlieh. Später gründete sie in Poitiers ein Kloster, nachher Ste-Croix genannt, das ihre Pflegetochter Agnes als Äbtissin leitete und das die Grell des Cäsarius von Arles befolgte. Radegund führte dort ein Leben des Gebetes und des Dienstes am Nächsten bis zu ihrem Tod am 13. August 587. Ihr Grab in der Krypta von Ste-Radegonde zu Poitiers ist eine vielbesuchte Wallfahrtsstätte.

Patronin der Weber, Töpfer; gegen Aussatz, Geschwüre, Krätze, Grind; Fieber der Kinder.

dargestellt als Klosterfrau mit Krone zu Füßen, mit Buch, Geißel, Kreuzreliquie, Klostermodell.

Für "Radegund" sind auch folgende Namen gebräuchlich:
Radegund, Adelind, Alinde, Edelind, Gunda, Radiana


Informationen mit freundlicher Genehmigung des Bonifatiuswerkes der deutschen Katholiken e.V. und heilige.de.

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 27.02.2020