3. November
Pirmin

war Abtbischof wohl westgotischer Herkunft, der zuerst im westlichen Frankenreich tätig war und dann seit 720 im alemannischen Raum am Oberrhein wirkte. 724 gründete er das Kloster auf der Reichenau. Ferner vollendete er die Stiftung von Murbach und rief die Klöster Hornbach und vielleicht Amorbach ins Leben. Bei der Entstehung von Gegenbach und Schwarzach war er beteiligt. Die Klöster Schuttern und Maursmünster reformierte er. In allen Klöstern führte er die Benediktinerregel ein und versuchte, ihnen möglichst große Selbständigkeit gegenüber den Diözesanbischöfen und Grundherren zu geben. Mit Bonifatius, der zur gleiche Zeit wirkte, hatte er keiner Verbindung. Pirmin starb wahrscheinlich am 3. November 753 zu Hornbach in der Rheinpfalz. Nach der Auflösung des Klosters Hornbach kamen seine Reliquien 1558 nach Speyer, 1576 nach Innsbruck. Heute ruhen sie in der dortigen Jesuitenkirche.

Patron der Pfalz, des Elsässers, der Reichenau, von Innsbruck; für glückliche Entbindung (in Au am Inn), bei Augenleiden; gegen Pest, Schlangen, schädliches Gewürm, Vergiftung, Rheumatismus (Quelle auf der Reichenau).

dargestellt in bischöflichem Ornat mit Buch, Schlangen, Frosch, Quelle, Dornenstrauch.

Für "Pirmin" sind auch folgende Namen gebräuchlich:
Pirmin


Informationen mit freundlicher Genehmigung des Bonifatiuswerkes der deutschen Katholiken e.V. und heilige.de.

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 24.02.2020