24. April
Maria Elisabetta Hesselblad

wurde am 4. Juni 1870 in Fåglavik/Schweden als Tochter praktizierender Lutheraner geboren und am 12. Juli auf den Namen Maria Elisabeth getauft. Mit 18 Jahren wanderte sie in die Vereinigten Staaten aus. In New York wurde sie als Krankenschwester aufgenommen. Hier kam sie zum erstenmal in Kontakt mit Katholiken. Am 15. August 1902 wurde sie in Washington in die katholische Kirche aufgenommen. Am 25. März 1904 kam sie nach Rom, wo sie im Haus der hl. Birgitta von Schweden sterben wollte. Mit Erlaubnis von Papst Pius X. durfte sie 1906 das Kleid der Birgittinnen nehmen und die Gelübde als Tochter der hl. Birgitta ablegen.Von 1908 bis 1911 besuchte sie alle Klöster der Birgittinnen in Europa, um die Regeln zu studieren und eine kleine Gruppe von Schwestern zu sammeln, die in Rom ein Kloster der Birgittinnen neu beleben und den Orden wieder nach Schweden bringen sollten. Der Neubeginn des Ordens in Rom gelang im Jahr 1911 und in Schweden 1923. Allen Töchtern übertrug sie ihr Charisma: das Gebet und die Arbeit für die Einheit der Christen. »Dass alle eins seien«, das war ihr besonderes Sehnen. Während des Krieges beherbergte sie in den Häusern ihres Instituts politische Verfolgte und Juden. Ihr apostolischer Eifer verwirklichte sich besonders in der ökumenischen Bewegung. Die Ordensfrau starb am 24. April 1957 in Rom. Johannes Paul II. nahm am 9. April 2000 die Seligsprechung auf dem Petersplatz vor.

Für "Maria" sind auch folgende Namen gebräuchlich:
Maria, Maike, Maja, Manon, Mareike, Mareille, Marianne, Marieke, Mariel, Mariella,Marielle, Marika, Marilyn, Marion, Marita, Maruska, Mary, Mascha, Maureen, Meike, Merga, Merl, Merle, Mia, Mietze, Mimi, Mira, Mirijam, Mirja, Mirjam, Mirl, Mizzi, Moira, Molly , Marlene, Marlies, Marliese, Muriel, Ria, Mara


Informationen mit freundlicher Genehmigung des Bonifatiuswerkes der deutschen Katholiken e.V. und heilige.de.

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