19. Mai
Kuno

entstammte dem Regensburger Dienstmannengeschlecht der Raitenbucher in er Oberpfalz. 1105 wurde er von Erzbischof Friedrich I. von Köln als Abt in das Kloster Siegburg berufen. Unter ihm lebten zeitweise Norbert von Xanten und Rupert von Deutz in Siegburg, auf die Kuno größten Einfluss ausübte. Aus dem blühenden geistigen Leben Siegburgs wurde Kuno 1126 herausgerufen, als er die Leitung des Bistums Regensburg übernahm. Auch hier versammelte Kuno Geistesgrößen um sich, wie Gerhoh von Reichersberg und Honorius Augustodunensis, ferner die Verfasser des »Annolieds«, der »Kaiserchronik« und wohl auch des »Pfaffen Konrad«. In Regensburg setzte sich Kuno auch für die Klosterreform ein und berief Augustiner-Chorherren nach St.-Johann. Kuno starb am 19. Mai 1132.

Für "Kuno" sind auch folgende Namen gebräuchlich:
Kuno, Konrad


Informationen mit freundlicher Genehmigung des Bonifatiuswerkes der deutschen Katholiken e.V. und heilige.de.

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