24. September

Hermann der Lahme

geboren am 18. Juli 1013 in Saulgau als Sohn des Grafen Wolfrad II. von Altshausen, war von Jugend an gelähmt. Seit 1020 weilte er als Klosterschüler und Mönch auf der Reichenau. Hier wirkte er als Geschichtsschreiber, Mathematiker, Astronom, Dichter und Musiker. Er verfasste u.a. die Kreuzsequenz »Grates, honos, hierarchia« sowie die Ostersequenz »Rex regum, Dei agne«. Zugeschrieben werden ihm auch die Antiphonen »Alma Redemptorist Mater« und »Salve Regina, Mater misericordiae«. Hermann starb am 24. September 1054 auf der Reichenau.

dargestellt im Benediktinerhabit mit Krückstock.

Für "Hermann" sind auch folgende Namen gebräuchlich:
Hermann, Ermanno, Harm, Harmsa, Haro, Hemmo, Hermi, Hesse, Manes, Menzel


Informationen mit freundlicher Genehmigung des Bonifatiuswerkes der deutschen Katholiken e.V. und heilige.de.

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