18. Februar
Giuseppina Bakhita

kam um das Jahr 1870 in Olgossa Darfur/Sudan zur Welt. Bakhita ist nicht ihr ursprünglicher Name. Nach einer Entführung in früher Kindheit gaben ihr die Übeltäter den Namen Bakhita, der soviel bedeutet wie »die Glückliche«. Man verkaufte sie mehrmals auf Sklavenmärkten und so lernte sie die Leiden der Sklaverei kennen. In der Hauptstadt des Sudan kam Bakhita zum italienischen Konsul. Dort erlebte sie die Wärme einer Familie. Zur Weiterbildung kam Bakhita mit einem Schützling in die Obhut der Canossianischen Schwestern vom Institut der Katechumenen in Venedig. Hier machte sie schließlich ihre erste Gotteserfahrung. Einige Monate nach dem Katechumenat empfing sie die Sakramente der Taufe und Firmung und erhielt ihren neuen Namen Giuseppina. Es war am 9. Januar 1890. Jeden Tag wurde ihr mehr bewusst, wie Gott sie auf geheimnisvollen Wegen zu sich geführt hatte. »Hier bin ich Tochter Gottes geworden.« Am 8. Dezember trat Giuseppina Bakhita in das Institut der hl. Magdalena von Canossa ein und weihte sich für immer Gott, den sie liebevoll »Mein Patron« nannte. Im Alter befiel Mutter Bakhita eine langwierige Krankheit. Im Todeskampf wurde sie erneut an die Tage der Sklaverei erinnert und bat die Krankenschwester: »Löse mir die Ketten, sie lasten mir so schwer.« Ihre letzten Worte waren: »Die Madonna, die Madonna.« Bakhita starb umgeben von der trauernden Ordensgemeinschaft am 8. Februar 1947 in Schio/Italien. Seligsprechung am 17. Mai 1992; Heiligsprechung am 1. Oktober 2000.

Für "Giuseppina" sind auch folgende Namen gebräuchlich:
Giuseppina


Informationen mit freundlicher Genehmigung des Bonifatiuswerkes der deutschen Katholiken e.V. und heilige.de.

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