19. Mai

Coelestin V., Papst,

zu Deutsch „der Himmlische“, vorher Pietro Angelari bzw. Pietro di Morrone, geboren zwischen 1209 und 1215 als Sohn einer Bauernfamilie. Mit zwölf Jahren trat er in den Benediktinerorden ein. Später lebte er als Einsiedler und gewann rasch den Ruf der Heiligkeit. Mit Gleichgesinnten gründete er den Coelestinerorden (1725 dem Benediktinerorden eingegliedert).

Am 5. Juli 1294 wurde er auf Betreiben König Karls II. von Anjou zum Papst gewählt und in L’Aquila gekrönt. Auch als Papst lebte er bescheiden und anspruchslos, war aber mit der Leitung der Kirche und der Kurie überfordert. Am 13. Dezember 1294 dankte er daher ab. Sein Nachfolger Bonifatius VIII. ließ ihn gefangen nehmen, um ein Schisma (Kirchenspaltung) zu verhindern. Am 19. Mai 1296 starb Coelestin in der Gefangenschaft. 1313 wurde er heiliggesprochen.

Bis zum Amtsverzicht Benedikts XVI. 2013 war Coelestin der einzige Papst der Kirchengeschichte, der freiwillig auf sein Amt verzichtete.

Für "Coelestin" sind auch folgende Namen gebräuchlich:
Coelestin, Coelina, Selina


Informationen mit freundlicher Genehmigung des Bonifatiuswerkes der deutschen Katholiken e.V. und heilige.de.

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