Mehr Rücksicht der Eltern auf ihre Kinder, fordert der Papst
BKU und FDK: "Kinder sind unsere Zukunft"

19.09.2016

Katholische Unternehmer und Familienbund kritisieren Club of Rome Kinder sind unsere Zukunft

Anlässlich des morgigen Weltkindertages kritisieren der Bund Katholischer Unternehmer und der Familienbund der Katholiken den jüngsten Bericht des Club of Rome. Ihr Widerspruch richtet sich vor allem dagegen, Familien, die nur ein oder kein Kind haben, zu belohnen.

"Kinder sind unsere Zukunft und keine Hypothek für unsere Erde. Eine Gesellschaft verliert ihre Menschlichkeit, wenn sie Kinder mit finanziellen Anreizen wegsubventionieren will", erklärten die BKU-Vorsitzende Marie-Luise Dött (MdB) und FDK-Präsident Stefan Becker in einer gemeinsamen Mitteilung.

Dött und Becker stimmen demnach dem Anliegen des Club of Rome zu, mit den natürlichen Ressourcen der Erde schonend umzugehen. Kinderfeindlichkeit hielten sie aber für den denkbar falschesten Weg:  "Wir wollen die Schöpfung bewahren, für unsere Kinder und Enkelkinder, nicht auf ihre Kosten!"  Sie verwiesen auf die Situation in China, wo ersichtlich sei, dass eine Ein-Kind-Politik und Ressourcenschutz  wenig miteinander zu tun hätten.

Bildung, Soldarität und Verantwortung

Dött und Becker sind laut der gemeinsamen Mitteilung davon überzeugt, dass es der bessere Weg ist, auf die Kreativität und Innovationskraft der jungen Generation zu setzen. "Wir sollten der nächsten Generation zum einen die bestmögliche Bildung ermöglichen, damit sie bessere und ressourcenschonendere Lösungen für qualitatives Wachstum findet. Zum anderen wollen wir sie zu einer ethischen Grundhaltung der Solidarität und Verantwortung hinführen, die die Menschen weltweit in den Blick nimmt." 

Sie erinnerten an den Grundsatz der Katholischen Soziallehre, dass Gott die Schöpfung der ganzen Menschheit geschenkt habe und es daher eine ethische Verpflichtung gebe, sie für alle Menschen bewohnbar zu halten.

Geldprämie für Frauen, die auf Kinder verzichten

Der norwegische Zukunftsforscher Jorgen Randers und der britische Ökonom Graeme Maxton hatten vor einigen Tagen ihren neuen Bericht an den Club of Rome präsentiert. Einer ihrer Vorschläge: Familien, die nur ein Kind oder keines haben, sollten belohnt werden. Das Autorenduo erklärt, die Verdoppelung der Weltbevölkerung in den vergangenen 50 Jahren sei die Hauptursache für die fortschreitende Zerstörung unseres Planeten.

Da es schwierig sei, den ökologischen Fußabdruck des Einzelnen zu verkleinern, wäre es "hilfreich, wenn die Gesellschaft die Wachstumsrate der Bevölkerung noch mehr drosseln, idealerweise sogar ins Negative kehren würde". Man sollte Frauen, die maximal ein Kind großgezogen haben, "zu ihrem 50. Geburtstag einen Bonus von 80.000 Dollar zahlen".

(BKU, dpa, DR)

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