Erzbischof Stefan Heße bilanziert seine Libanonreise
Erzbischof Stefan Heße

07.08.2016

Runder Geburtstag von Hamburgs Erzbischof Stefan Heße Der jüngste Diözesanbischof wird 50

Er ist Deutschlands jüngster Diözesanbischof: Hamburgs Erzbischof Stefan Heße. Am Sonntag wird er 50 Jahre alt und feiert diesen Geburtstag mit einem Abendgottesdienst im Mariendom.

Hamburgs Erzbischof Stefan Heße wird am Sonntag 50 Jahre alt. Er feiert aus diesem Anlass um 18.15 Uhr einen Gottesdienst im Mariendom, wie das Erzbistum Hamburg mitteilte. Im Anschluss ist eine Begegnung mit der Gemeinde auf dem Domplatz geplant. Hier bestehe Gelegenheit, dem Erzbischof persönlich zu gratulieren, hieß es.

Heße steht seit März 2015 an der Spitze der Erzdiözese Hamburg mit ihren rund 402.000 Katholiken in der Hansestadt, Schleswig-Holstein und dem Landesteil Mecklenburg. Er ist auch Flüchtlingsbeauftragter der Deutschen Bischofskonferenz.

Von Köln nach Hamburg

Heße ist der jüngste deutsche Diözesanbischof. Der aus einer Kölner Bäckersfamilie stammende Geistliche studierte in Bonn und Regensburg Theologie, bevor ihn Kardinal Joachim Meisner 1993 zum Priester weihte. Nach Kaplansjahren in Bergheim wechselte er 1997 in die Ausbildung an das Bonner Theologenkonvikt. Von 2003 an arbeitete der promovierte Geistliche in der Personalabteilung des Erzbistums Köln, die er ab 2006 leitete. 2011 wurde er ins Kölner Domkapitel berufen, 2012 machte ihn Meisner zum Generalvikar der Erzdiözese Köln. Papst Franziskus berief ihn im Januar 2015 als Nachfolger von Erzbischof Werner Thissen (77) nach Hamburg.

Norddeutschland als neue Heimat

In Deutschlands nördlichstem Bistum hat sich Heße schnell eingelebt. Er fühle sich wohl in Hamburg, und auch Schleswig-Holstein und Mecklenburg seien schön, sagte er unlängst in einem Interview. Die Norddeutschen erlebe er nicht als so kühl, wie oft behauptet werde. Heße zeigte sich beeindruckt von den Begegnungen mit den Menschen in den Gemeinden, von den Landschaften und Küsten und den weiten Landstrichen etwa in Mecklenburg. "Der Norden ist herrlich", so der Rheinländer.

 

(KNA)