18.06.2013

Kein Kontakt zu Entführern syrischer Bischöfe Zwei Monate in Geiselhaft

Zu den Entführern der beiden orthodoxen Bischöfe in Syrien gibt es fast zwei Monate nach deren Verschleppung weiterhin keinen direkten Kontakt.

Das sagte der griechisch-orthodoxe Patriarch von Antiochien, Johannes X. Yazigi, bei einer Synode im Kloster Balamand südwestlich von Tripolis, wie die libanesische Tageszeitung "Daily Star" (Dienstag) berichtete. Die Kirche stehe aber in Kontakt "mit allen beteiligten Seiten" im In- und Ausland. Keine Angaben machen wollte Yazigi zu möglichen Motiven der Geiselnahme sowie zu den Auswirkungen für Christen in Syrien und in der Region. Die Christen in der Region hätten trotz der Schwierigkeiten keine Angst, so der griechisch-orthodoxe Patriarch.

Der syrisch-orthodoxe Metropolit Mar Gregorios Yohanna Ibrahim und der griechisch-orthodoxe Erzbischof Boulos Yazigi waren am 22. April von Bewaffneten in der Nähe von Aleppo entführt worden. Bei dem Überfall wurde der Fahrer der beiden getötet. Nach Informationen des vatikanischen Pressedienstes Fides ereignete sich die Geiselnahme, als Yazigi mit seinem syrisch-orthodoxen Amtskollegen Ibrahim und dessen Fahrer nach Aleppo zurückkehren wollte.

Wie libanesische Medien weiter berichteten, riefen Johannes X. Yazigi wie auch der griechisch-melkitische Patriarchen von Antiochia, Gregorios III. Laham, zum Ende der Gewalt in Syrien auf und warnten vor dem Übergreifen des Konflikts auf den Libanon. Patriarch Gregorios III. Laham erklärte zu Beginn der melkitischen Synode am Montag am Patriarchatssitz in Ain Trez südöstlich von Beirut, die Syrienkrise habe den Libanon bereits erreicht und lähme das politische Leben. Er rief die beteiligten Kräfte dazu auf, Waffenlieferungen an die Konfliktparteien in Syrien einzustellen und sich für eine friedliche Lösung einzusetzen.

(KNA)

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