12.01.2008

Nachrichtenarchiv 12.01.2008 08:00 Militärseelsorge: 10 Prozent der Stellen unbesetzt

Die Militärseelsorge wird bei der Bundeswehr nach den Worten von Generalinspekteur Schneiderhan immer wichtiger. Derzeit seien 7.000 Bundeswehrsoldaten in vielen Teilen der Welt im Einsatz, sagte Schneiderhan vor Journalisten in Sankt Peter im Schwarzwald. Sie seien konfrontiert mit Verwundung und Tod, langer Abwesenheit von zu Hause und fremden Kulturen. Diese Herausforderungen könnten die militärischen Vorgesetzten nur begrenzt auffangen. Militärgeneralvikar Wakenhut vom Katholischen Militärbischofsamt in Berlin kritisierte, dass zehn Prozent der Planstellen der Militärseelsorge nicht besetzt seien.