05.01.2008

Nachrichtenarchiv 05.01.2008 09:45 Mediziner-Verband fordert Erlaubnis für Eizellenspenden in Deutschland

Wegen der steigenden Zahl von künstlichen Befruchtungen im Ausland fordern deutsche Fortpflanzungsmediziner, das Embryonenschutzgesetz zu liberalisieren. In ärztlich begründeten Einzelfällen müsste auch die in Deutschland bislang verbotene Eizellenspende erlaubt werden. Das sagte der Pressesprecher des Dachverbandes Reproduktionsbiologie und -medizin, Geisthövel. Das Embryonenschutzgesetz untersagt außer der Eizellenspende auch die planmäßige Vorratshaltung von Embryonen. Medienberichten zufolge reisen jedes Jahr rund 1.000 Frauen ins Ausland, um dort eine künstliche Befruchtung vornehmen zu lassen.