02.01.2008

Nachrichtenarchiv 02.01.2008 14:46 Heftiger Konflikt um Familienpolitik in Spanien neu entbrannt

In Spanien ist die heftige Auseinandersetzung zwischen der katholischen Kirche und der Regierung über die Familienpolitik erneut aufgeflammt. Die regierenden Sozialisten wiesen heute Vorwürfe von Bischöfen zurück, die Stellung der Familie sei gesetzlich geschwächt worden. Vielmehr hätten die Einführung einer Prämie für Neugeborene, die Erhöhung der Mindestrenten, ein neues Pflegegesetz und die Förderung mittelloser Studenten die Familien gestärkt. Bei einer Großdemonstration am Sonntag in Madrid hatten Kirchenvertreter der Regierung vorgeworfen, das christliche Familienbild aufzulösen. Insbesondere kritisierten sie die Ehe für Homosexuelle und das vereinfachte Scheidungsrecht.