02.01.2008

Nachrichtenarchiv 02.01.2008 12:59 Golfstaaten finanzieren neue Berliner Moschee

Die Baukosten von sechs Millionen Euro für die in Berlin-Charlottenburg geplante Moschee sollen überwiegend durch Zuschüsse aus den Golfstaaten finanziert werden. 60 Prozent des Geldes erhoffen sich die Initiatoren von dort ansässigen Moscheestiftungen. Der Restbetrag werde über Spenden finanziert, so der Trägerverein Inssan im Berliner Tagesspiegel. Die Gruppierung gilt nach Einschätzung von Verfassungsschutzbehörden als Ableger der fundamentalistischen Muslimbruderschaft aus Ägypten. Der Trägerverein dagegen betonte, er vertrete keinen sehr konservativen Islam. Auch die Finanziers der Moschee, der Herrscher des Emirats Scharja und der von Katar, seien - so wörtlich - "keine verbohrten Fundamentalisten".