17.12.2007

Nachrichtenarchiv 17.12.2007 16:21 Landen mehr Deutsche Waffen auf Umwegen in Entwicklungsländern?

Die beiden großen Kirchen haben die Bundesregierung wegen der erneut gestiegenen deutschen Rüstungsexporte scharf kritisiert. In ihrem heute vorgestellten Bericht warfen sie der Regierung zudem mangelnde Transparenz bei den Ausfuhren und das "Schönreden" von Exportzahlen vor. Nach Berechnungen der sogenannten Konferenz Kirche und Entwicklung waren 2006 Waffenlieferungen im Wert von insgesamt 7,7 Milliarden Euro genehmigt worden. Das sind eineinhalb Milliarden mehr als noch im Vorjahr. Größte Abnehmer waren Griechenland, Südkorea, die Niederlande, Südafrika und die Türkei. Doch dass dies die endgültigen Ziele waren, bezweifelte Prälat Jüsten, der katholische Vorsitzende der Konferenz. Vielmehr könne er nicht ausschließen, dass deutsche Waffen auch verstärkt in Entwicklungsländer weiterverkauft werden, so Prälat Jüsten im domradio-Interview.
O-Ton: Jüsten
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