11.12.2007

Nachrichtenarchiv 11.12.2007 06:13 Experten: Deutschland tut zu wenig für Schulbildung in armen Ländern

Ein internationaler Zusammenschluss von Hilfswerken bescheinigt Deutschland, zu wenig für die Grundschulbildung in armen Ländern zu tun. Nur knapp ein Prozent ihrer jährlichen Entwicklungshilfe gebe die Bundesregierung für den Bau von Schulen, die Ausbildung von Lehrern oder Unterrichtsmaterial aus. Das beklagt die Globale Bildungskampagne in ihrem heute veröffentlichten Bericht. Darin erreicht die Bundesrepublik unter 22 Industrieländern nur den 14. Platz. Nach ihrer Wirtschaftskraft gemessen müsste die Bundesrepublik mehr als das Siebenfache des jetzigen Betrages einsetzen.