19.11.2007

Nachrichtenarchiv 19.11.2007 13:03 Attentatsplan war offenbar schon aufgegeben

Wende in den Ermittlungen zu dem geplanten Anschlag auf eine Schule in Köln. Laut Staatsanwaltschaft hatten die beiden Schüler ihren Plan, morgen ein Attentat auf das Georg-Büchner-Gymnasium zu verüben, längst aufgegeben. Die Ermittler in Köln haben zwar Waffen bei den Schülern gefunden. Auf den Computern lässt sich nachvollziehen: Das Attentat sollte nicht oder nicht mehr stattfinden. Die beiden Schüler hatten die Pläne für die Bluttat bereits vor dem Eingreifen der Polizei aufgegeben. Der 18-jährige Schüler erklärte in der Vernehmung, dass er dem 17-jährigen Mitschüler mitgeteilt habe, sich nicht an der Tat zu beteiligen. Der 17-Jährige, der sich am letzten Freitag das Leben genommen hatte, antwortete den Angaben zufolge, dass er die Tat alleine auch nicht begehen wolle. Der 18-Jährige wurde inzwischen freigelassen. Eine Beteiligung an der geplanten Tat werde ihm nicht m ehr zur Last gelegt, hieß es. Der Schüler wolle sich nun freiwillig in psychiatrische Behandlung begeben.