12.11.2007

Nachrichtenarchiv 12.11.2007 05:55 Studie: 5.800 Menschen durch Landminen getötet

Die Zahl der weltweit im vergangenen Jahr registrierten Todesopfer von Landminen und Blindgängern lag 16 Prozent niedriger als im Vorjahr. Laut dem "Landmine Monitor 2007" sind knapp 5.800 Menschen durch Minen umgekommen. Allerdings sei mit einer Dunkelziffer von bis zu 14.000 unbekannten Opfern zu rechnen. Das teilte die internationale Kampagne für das Verbot von Landminen mit. Drei Viertel aller Opfer seien Zivilisten, jedes Dritte ein Kind. Insgesamt müssten derzeit 473.000 bei Minenunfällen Verletzte kontinuierlich versorgt werden. Die Kampagne beklagte, dass die Bundesregierung ihre Unterstützung für Minenaktionsprogramme in den letzten Jahren um ein Drittel reduziert habe. Nach wie vor sei weltweit eine Fläche von mehr als 200.000 Quadratkilometer vermint.