05.11.2007

Die Pianistin Rubinova im domradio-Portrait Mit der Musik um die Welt

Das erste Solokonzert gab sie im Alter von nur acht Jahren, mit vierzehn war sie Preisträgerin des internationalen Chopin-Wettbewerbs für junge Pianisten in Moskau. Heute zählt sie zu den beeindruckendsten Musikerpersönlichkeiten der jungen Generation: die Pianistin Evgenia Rubinova, exklusiv im domradio-Interview.

"Das ist eine Erinnerung, die ich durch mein ganzes Leben trage", so die Pianistin Evgenia Rubinova im domradio-Interview über ihr erstes Solokonzert mit nur acht Jahren. Neben einem "unglaublichen Applaus" habe sie mehr als  zehn Blumensträuße für ihre Darbietung bekommen. "Ich glaube diese Sträuße waren größer als ich! Das war ein großes Erfolgserlebnis und ich werde es nie vergessen", beschreibt Rubinova ihre Erinnerungen. Nach diesem Konzert habe sie sich endgültig dafür entschieden, Pianistin zu werden. Eigene Melodien mit acht JahrenSchon in der frühesten Kindheit verbrachte Rubinova ihre Zeit damit, eigene Melodien zu singen und wenig später sogar eigene Stücke zu komponieren. "Ich hatte einfach ein Bedürfnis dazu", sagt Rubinova.Auf eigenen Wunsch geht Rubinova bereits im Alter von 13 Jahren allein nach Moskau um dort ihre Ausbildung zur Pianistin zu beginnen. "Ich wollte unbedingt nach Moskau um eine gute Ausbildung zu bekommen", erklärt Rubinova. Für sie sei die Zeit in Moskau eine "Schule des Lebens" gewesen. Jedoch habe sie sich in dieser "geschlossenen Gesellschaft" nicht entwickeln können. Und so kam sie im Jahr 2000 schließlich nach Frankfurt in die Meisterklasse des berühmten Professors Lev Natochenny. "Das war eine ganz neue Phase in meinem Leben und ich habe viel gelernt", so Rubinova. "Auch jetzt lerne ich noch und ich liebe es neue Welten zu entdecken." Zuletzt musizierte Rubinova mit dem London Philharmonic Orchestra, dem Hallé Orchestra, dem Royal Liverpool Philharmonic Orchestra und dem Ensemble Orchestral de Paris. Außerdem gab sie Klavierabende in New York, Washington, Chicago, Paris und in der Londoner Wigmore Hall."Es gibt noch sehr viele Projekte, die ich gerne machen will. Ich setze mir da keine Grenzen", sagt Rubinova.Am 05. und 06. November wird Evgenia Rubinova zusammen mit dem Gürzenich-Orchester Köln Tschaikowskys 1. Klavierkonzer  in b-Moll aufführen. "Das ist eine große Freude für mich", sagt Rubinova.