21.10.2007

Nachrichtenarchiv 21.10.2007 13:21 "Kontrastprogramm" gegen Trivialisierung von Tod und Trauer

Vor einer Liberalisierung des Bestattungsrechts warnt der Passauer katholische Moraltheologe Johannes Brantl. Tote dürften nicht "verdinglicht und zum Eigengut erklärt" werden. Das sagte der Privatdozent bei der Herbst-Vollversammlung des Passauer Diözesanrats. Dies gelte vor allem für den Umgang mit der Asche Verstorbener. Brantl forderte ein "christliches Kontrastprogramm" gegen eine "Technisierung, Kommerzialisierung und Trivialisierung" von Sterben, Tod und Trauer.