16.10.2007

Nachrichtenarchiv 16.10.2007 13:44 Neues Ranking: Eritrea Schlusslicht bei der Pressefreiheit

In Eritrea, Nordkorea und Turkmenistan ist nach der neuen Rangliste von "Reporter ohne Grenzen" die Pressefreiheit weltweit am stärksten eingeschränkt. Als vorbildlich gelten dagegen die Spitzenreiter Island und Norwegen sowie Estland und die Slowakei. Das teilte die Journalistenorganisation in Berlin mit. Deutschland verbesserte sich darin im Vergleich zum Vorjahr von Platz 23 auf Platz 20. Für die Rangliste wurde die Situation in 167 Staaten ausgewertet. Die 14 bestplatzierten Länder liegen in Europa. Die Lage in Eritrea sei desaströs, hieß es. Private Medien existierten nicht mehr, und die wenigen Journalisten, die das Regime zu kritisieren wagten, landeten im Gefängnis. Besonders schlecht ist die Situation der Pressefreiheit laut Bericht auch im Iran, in Kuba, Birma, China und Vietnam.