13.10.2007

Nachrichtenarchiv 13.10.2007 10:57 GDL rechnet jetzt mit rascher Lösung des Tarifkonflikts

Der Vorsitzende der Lokführergewerkschaft GDL, Schell, erwartet, dass der Tarifkonflikt mit der Deutschen Bahn schnell gelöst wird. Schell sagte der "Bild am Sonntag", er rechne damit, dass die Bahn seiner Gewerkschaft am Montag einen eigenständigen Tarifvertrag anbiete. Der Streik der Lokführer war um Mitternacht zu Ende gegangen. Der Zugverkehr hat sich inzwischen wieder normalisiert. Die GDL teilte mit, etwa 6.000 bis 7.000 Lokführer hätten sich an dem Streik beteiligt. Dadurch seien rund 85 Prozent der Züge im Regional- und Nahverkehr ausgefallen. Die Bahn sprach dagegen von 1.600 streikenden Lokführern und nur 50 Prozent Ausfällen. Bundesweit waren Millionen von Bahn- Kunden von dem Arbeitskampf betroffen. Das ganz große Chaos blieb aber aus. - Bis einschließlich Dienstag gibt es nach GDL-Angaben keine neuen Streiks.