09.10.2007

Nachrichtenarchiv 09.10.2007 16:45 Experten: Keine Verbesserungen im Kinder- und Jugdenschutz

Ein Jahr nach dem Tod des kleinen Kevin aus Bremen sehen Kinderschützer und der Bund Deutscher Kriminalbeamter (BDK) keine Verbesserungen im Kinder- und Jugendschutz. Nach wie vor kämen im wöchentlichen Durchschnitt mehr als drei Kinder durch Misshandlungen zu Tode, erklärten BDK, die Deutsche Kinderhilfe Direkt und der Soziologe Hurrelmann heute in Bielefeld. Rund 100.000 Kinder seien täglich Gewalt ausgesetzt. Fast alle Fälle seien in der Unterschicht zu finden. Verantwortlich für die Entwicklung sind nach Auffassung der Experten massive Probleme in den Jugendämtern.