05.10.2007

Nachrichtenarchiv 05.10.2007 06:21 Gericht erlaubt Bahnstreiks im Nahverkehr

Bahnkunden müssen sich zwischen 8 und 11 Uhr auf lange Wartezeiten einstellen. Zwar hat das Arbeitsgericht Chemnitz in der Nacht Streiks der Lokführer im Güter- und Fernverkehr untersagt - gleichzeitig Arbeitskampfmaßnahmen im Regionalverkehr aber erlaubt. (-) Die Gewerkschaft der Lokomotivführer kündigte schon vorab an, dass ihre Mitglieder bundesweit die Arbeit niederlegen werden - von 8 bis 11 Uhr. Die Bahn will mit einem Ersatzfahrplan versuchen, möglichst viele Züge fahren zu lassen. Von den Fernzügen sollen rund zwei Drittel fahren, vor allem viele ICE. Im Regionalverkehr soll jeder zweite Zug fahren. Allerdings wird es bei dem Notfallplan auch regionale Unterschiede geben. So betonte ein Bahn-Sprecher, dass etwa in Bayern möglichst viele Züge mit Blick auf das Oktoberfest in München fahren sollen. Bei den S-Bahnen in den Ballungszentren wie München wird es aber dennoch zu Einschränkungen kommen. Informationen gibt es im Internet oder bei der kostenlosen Bahnhotline 08000-996633.