03.10.2007

Nachrichtenarchiv 03.10.2007 12:15 Bischof Mixa: Familienpolitik muss Eltern unmittelbar helfen

Der Augsburger Bischof Walter Mixa hat sich erneut mit deutlichen Worten in die Debatte um Kinderbetreuung und Betreuungsgeld eingeschaltet. Er rief die Unions-Parteien auf, sich geschlossen hinter die Forderung nach einem Betreuungsgeld für daheim erziehende Eltern zu stellen. Familienpolitik müsse den Eltern unmittelbar helfen und dürfe "nicht als staatliches Umerziehungsprogramm für Frauen und Mütter missbraucht werden". Das forderte Mixa in Regensburg. Staatliche Familienpolitik müsse die Entscheidung von Eltern, ihre kleinen Kinder selbst zu erziehen und nicht in staatliche Betreuungseinrichtungen zu geben, in gleicher Weise fördern wie den Ausbau von Krippenplätzen.