02.10.2007

Nachrichtenarchiv 02.10.2007 06:55 Weltkirchenrat sorgt sich um Christen im Irak

Der Weltkirchenrat verlangt ein stärkeres Engagement für die Menschen im Irak. Ein Drittel der Iraker benötige humanitäre Hilfe und mehr als die Hälfte der Menschen lebe in "äußerster Armut". Das Leiden im Irak finde größtenteils keine Beachtung. Das beklagt der Exekutivausschuss des Weltkirchenrats in einer "Erklärung zum Irak und seinen christlichen Gemeinschaften". Zudem sei ein Sechstel aller Iraker innerhalb des Landes oder ins Ausland geflüchtet. Besonderen Anlass zur Sorge gebe das Schicksal der Christen. Das Schweigen über die humanitäre Krise im Irak müsse gebrochen werden, so der Weltkirchenrat.