01.10.2007

Nachrichtenarchiv 01.10.2007 16:49 IGFM: Kuba nutzt Aufmerksamkeit für Birma, um Bürgerrechtler zu verhaften

Die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) hat Kuba vorgeworfen, die Aufmerksamkeit für die Unruhen in Birma auszunutzen, um selbst Menschenrechtsverletzungen zu begehen. Während die Welt gebannt die Ereignisse in Birma verfolgt habe, seien in Kuba mehr als 25 Oppositionelle verhaftet und zehn weitere unter Hausarrest gestellt worden. Von 23 Bürgerrechtler fehle jede Spur. Weiter erklärte die Menschenrechtsorganisation, die Taktik der kubanischen Regierung sei nicht neu. Diese habe bereits 2003 beim Beginn des Irak-Krieges mehr als 75 Oppositionelle verhaften und zu langen Haftstrafen verurteilen lassen.