27.09.2007

Nachrichtenarchiv 27.09.2007 15:04 Militärregime greift in Birma hart durch

In Birma ist das Militärregime heute erneut mit Waffengewalt gegen Proteste vorgegangen. Wie Augenzeugen berichteten, haben Polizisten in der Stadt Rangun tausende Demonstranten mit Schüssen auseinander getrieben. Dabei sollen mehrere Menschen getötet worden sein - unter den Opfern ist offenbar auch ein japanischer Fotograf. Trotz der Warnung des Militärs waren auch heute bis zu 70.000 Demonstranten auf die Straße gegangen. Das Auswärtige Amt in Berlin rät inzwischen von Reisen nach Birma ab. Nach aktuellen Schätzungen halten sich im Moment rund 150 Deutsche in dem Land auf.