27.09.2007

Nachrichtenarchiv 27.09.2007 08:42 UN fordert Zurückhaltung der Militärs in Birma

Nach den ersten gewalttätigen Einsätzen gegen Demonstranten in Birma hat der UN-Sicherheitsrat die Militärregierung des südostasiatischen Landes zur Zurückhaltung aufgerufen. Zudem verlangte das Gremium am Mittwoch (Ortszeit) von der Junta, einen UN-Sondergesandten in das Land einreisen zu lassen. Die USA und die EU hatten Sanktionen gegen die Regierung gefordert. Chinas Botschafter lehnte dies ab. China betrachtet die Krise als "interne Angelegenheit", in die sich die UN nicht einmischen dürften. Russland unterstützte China. Peking und Moskau hatten schon in der Vergangenheit im Sicherheitsrat eine Verurteilung der Regierung Birmas verhindert. China und Birma unterhalten enge Wirtschaftsbeziehungen.