25.09.2007

Nachrichtenarchiv 25.09.2007 16:42 UNICEF: Forschungsergebnisse müssen bei HIV-Infizierten ankommen

Das Kinderhilfswerk UNICEF fordert von den Industrienationen verstärkte Anstrengungen für die medizinische Versorgung der weltweit 2,3 Millionen HIV-infizierten Kinder. "Die Länder müssen ihre Zusagen einhalten, damit die Fortschritte in der Aids-Forschung auch den Kindern in Entwicklungsländern zugute kommen", sagte Heide Simonis, die UNICEF-Vorsitzende von Deutschland. Nur 15 Prozent der Kinder erhielten die Viren hemmenden Medikamente, kritisierte das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen. 330.000 Kinder stürben jedes Jahr an den Folgen von Aids. Morgen beginnt in Berlin die Geberkonferenz des Globalen Fonds zur Bekämpfung von Aids, Tuberkulose und Malaria.