24.09.2007

Nachrichtenarchiv 24.09.2007 17:45 Bischofstreffen in Fulda: Sekptische Töne zur Ökumene

Zum Auftakt der Herbstvollversammlung der katholischen Deutschen Bischofskonferenz hat sich Kardinal Lehmann skeptisch zum Stand der Ökumene geäußert. Vieles von dem, was in den letzten Jahrzehnten im ökumenischen Gespräch erreicht wurde, sei "in letzter Zeit aus mehreren Gründen nicht mehr präsent, vergessen und auch verdrängt worden". Das erklärte der Bischofskonferenz-Vorsitzende und Mainzer Bischof heute in Fulda. Lehmann ging dabei auch auf das Dokument der päpstlichen Kongregation für die Glaubenslehre, "Antworten auf Fragen zu einigen Aspekten bezüglich der Lehre über die Kirche", vom 10. Juli ein. Darin wird den evangelischen Kirchen der Status einer vollwertigen Kirche abgesprochen. Gegenüber den grundlegenden Einwänden vor allem von evangelischer Seite versuche er, "das katholische Selbstverständnis besser und verständlicher aus seinen eigenen Gründen heraus darzulegen", so Lehmann.