24.09.2007

Nachrichtenarchiv 24.09.2007 15:36 Deutsche Sympathie für Proteste in Birma

Die Bundesregierung hat Sympathie für den friedlichen Massenprotest gegen das Militärregime in Birma bekundet. Gleichzeitig forderte sie die Freilassung festgenommener Demonstranten. Der Sprecher des Auswärtigen Amts, Jäger, teilte mit, die Bundesregierung wünsche sich außerdem dringend, dass Friedensnobelpreisträgerin Aung San freigelassen werde, die unter Hausarrest steht. Die Bundesregierung unterstütze jegliche friedliche Meinungsäußerung. Die Machthaber dürften sie nicht unterbinden, so Jäger weiter. Die Organisation "Reporter ohne Grenzen" prangerte unterdessen gravierende Verstöße gegen die Pressefreiheit im Zusammenhang mit den Demonstrationen an. Seit dem Wochenende haben sich die Proteste in Birma immer mehr ausgeweitet. Augenzeugen berichteten von mehr als hunderttausend Menschen, die heute friedlich durch die Stadt Rangun zogen. Die Proteste werden vor allem von buddhistischen Mönchen getragen.