17.09.2007

Nachrichtenarchiv 17.09.2007 17:54 Eine-Welt-Filmpreis NRW für Regisseur aus Bangladesch

Der bengalische Nachwuchsregisseur Shaheen Dill-Riaz ist in Köln mit dem "Eine-Welt-Filmpreis NRW" ausgezeichnet worden. Integrationsminister Laschet (CDU) übergab die mit 3.000 Euro dotierte Ehrung. Der Preisträgerfilm "Eisenfresser" thematisiere auf besondere Weise die Arbeitsbedingungen von Saisonarbeitern auf Schiffabwrackwerften in Bangladesch, hieß es zur Begründung. Den mit 2.000 Euro dotierten zweiten Preis erhielt Heidi Specogna für "Das kurze Leben des José Antonio Gutierrez". Der Film schildere beeindruckend die Stationen eines guatemaltekischen Straßenkindes auf dem Weg zum US-amerikanischen "Green-Card-Soldier" im Irak-Krieg. - Mit dem "Eine-Welt-Filmpreis NRW" werden zum vierten Mal Filme ausgezeichnet, die auf besondere Weise auf Probleme in Ländern des Südens hinweisen und Ansätze für Veränderungen aufzeigen.