28.08.2007

Nachrichtenarchiv 28.08.2007 18:36 Krippenplätze: Familienbund begrüßt Einigung von Bund und Ländern

Der Familienbund der Katholiken hat die Einigung von Bund und Ländern über die Finanzierung von Betreuungsplätzen für Kleinkinder begrüßt. Bessere und ausreichende Betreuungsangebote bedeuteten auch mehr Wahlfreiheit und damit mehr Perspektiven für Familien. Das sagte heute die Präsidentin des Familienbundes, Elisabeth Bußmann. Sie bedauerte, dass die Einigung nichts über die qualitative Entwicklung aussage. Erneut forderte der Familienbund ein Betreuungsgeld in Höhe von 300 Euro, das an alle Eltern bis zum dritten Geburtstag des Kindes gezahlt werden solle. Nach monatelangem Streit hatten sich Bund und Länder auf die Finanzierung bis 2013 verständigt. Danach stellt der Bund für die Verdreifachung auf 750 000 Betreuungsplätze rund vier Milliarden Euro und damit ein Drittel der Gesamtkosten zur Verfügung.