14.08.2007

Nachrichtenarchiv 15.08.2007 00:00 Afghanistan: Anschlagsopfer waren Deutsche

Die drei Opfer des Anschlags nahe Kabul waren deutsche Polizeibeamte. Das teilte Bundesinnenminister Schäuble mit. Ein weiterer Beamter wurde verletzt, befindet sich aber außer Lebensgefahr. Der Anschlag mit einer ferngezündeten Mine ereignete sich auf einer Schotterstraße nahe der afghanischen Hauptstadt. Schäuble erklärte, die Opfer seien in Afghanistan im Einsatz gewesen zum Schutz der Botschaft und des Botschafters selbst. Nach seinen Angaben fuhren die Beamten auf dem Weg zu einem dienstlichen Training auf einen Sprengsatz. Sie hätten ein besonders geschütztes Fahrzeug benutzt. Doch die Explosion sei sehr stark gewesen. Das Bundeskriminalamt wird Experten nach Kabul entsenden, um sich an der Aufklärung des Attentats zu beteiligen. Tödlich verletzt wurden der Leiter und ein Mitglied des Personenschutzkommandos, beide Angehörige des Bundeskriminalamtes. Das dritte Opfer war ein Mitglied der Bundespolizei. Der verletzte Beamte gehörte ebenfalls zum Botschaftsschutzkommando. Er wird im ISAF-Lager Camp Warehouse in Kabul behandelt.