08.06.2006

Nachrichtenarchiv 09.06.2006 00:00 Erzbistum kämpft mit rückläufigen Kirchensteuer-Einnahmen

Das Erzbistum Köln verzeichnet einen deutlichen Rückgang der Kirchensteuer. Die Nettoeinnahmen sanken in den letzten zwei Jahren um 90 Millionen Euro. Die Erzdiözese schloss das letzte Jahr mit einem Defizit von geplanten 46 Millionen Euro ab, das durch Rücklagen ausgeglichen wurde. Generalvikar Dominik Schwaderlapp führte das Defizit vor allem auf die Auswirkungen der Steuerreform zurück. Denn die Zahl der Kirchenaustritte war im Umfeld des Weltjugendtages erstmals seit mehr als 20 Jahren rückläufig. Ende 2005 lebten im Erzbistum Köln knapp 2,2 Millionen Katholiken.