07.06.2006

Vogelgrippe: In Afrika viel bedrohlicher Vogelgrippe: In Afrika viel bedrohlicher

Während sich in Deutschland angesichts einiger weniger Fälle fast eine Vogelgrippe-Hysterie ausbricht, schätzen Experten, dass eine flächendeckende Ausbreitung des Virus in Afrika nur eine Frage der Zeit ist. Mit weitaus größeren Folgen als hierzulande, denni n Afrika leben die Menschen eng mit ihren Haustieren zusammen.

Während sich in Deutschland angesichts einiger weniger Fälle fast eine Vogelgrippe-Hysterie ausbricht, schätzen Experten, dass eine flächendeckende Ausbreitung des Virus in Afrika nur eine Frage der Zeit ist. Mit weitaus größeren Folgen als hierzulande, denni n Afrika leben die Menschen eng mit ihren Haustieren zusammen. Zum privaten Verzehr bestimmtes Hühner- oder Entenfleisch wird selten unter angemessenen hygienischen Bedingungen geschlachtet und zubereitet. Sollte das H5N1-Virus mutieren und Menschen infizieren, ist in Afrika mit Tausenden Toten zu rechnen, warnte die Weltgesundheitsorganisation schon vor Wochen. Bislang wurde in Afrika zwar kein Fall von Vogelgrippe beim Menschen bekannt, aber die schlechte Gesundheitsversorgung, Unterernährung und die weit verbreiteten Durchfallerkrankungen, Malaria und anderen Seuchen schwächen die Menschen. Einer Grippepandemie hätten sie wenig entgegenzusetzen, ganz zu schweigen von der Medikamentenversorgung.missio-Referent Toni Görtz war bis vor wenigen Tagen in Nigeria: