18.03.2006

Nachrichtenarchiv 19.03.2006 00:00 90 Prozent der Ureinwohner ohne Zugang zu sauberem Wasser

Auf dem Weltwasserforum haben sich Vertreter indianischer Gemeinschaften haben gegen die Privatisierung von Wasser ausgesprochen. Der Tageszeitung "La Jornada" zufolge sagte der Sprecher des Komitees zur Verteidigung der Artenvielfalt im Andenraum Pacosillo, es sei lebensbedrohend, das Wasser "als Ware und nicht als Teil der Erde" zu begreifen. 90 Prozent der 350 Millonen Ureinwohner in aller Welt hätten keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser, berichtete ein UN-Vertreter. Auf dem Weltwasserforum müsse eine verbindliche Agenda zu Gunsten der Ureinwohner festgelegt werden.